Mittwoch, 21. Dezember 2011
Taschenbücher mit Interviews des Autors Ernst Probst
Wiesbaden (interview-weblog) - Während seiner aktiven Zeit als Zeitungsredakteur in Mainz hat Ernst Probst zahlreiche Prominente aus den Bereichen Kultur, Medien, Politik und Wissenschaft interviewt. Dies erfolgte meistens in Form von Wortlaut-Interviews mit Frage und Antwort. Nachdem er ab 1986 erfolgreich zahlreiche Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht hatte, wurde er selbst zum gefragten Interview-Partner für Fernsehen, Rundfunk, Presse und Internet. In dem Taschenbuch „Wer ist der kleinste Dinosaurier?“ ist eine kleine Auswahl seiner Interviews zu finden. Sie befassen sich mit ihm selbst sowie mit Affenmenschen, Blogs, Dinosauriern, Eiszeitlöwen, Höhlenbären, dem Naturforscher Johann Jakob Kaup aus Darmstadt, der äthiopischen Sklavin Machbuba und dem deutschen Fürsten Pückler, Pressearbeit, Säbelzahntigern und der Wissenschaftsberichterstattung.
Bestellung des Taschenbuches „Wer ist der kleinste Dinosaurier?“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/182826/wer-ist-der-kleinste-dinosaurier
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Der Wiesbadener Buchautor Ernst Probst hat mehr als 100 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie und Archäologie sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.
Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur
Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer
Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Tanzes, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen
Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst,
Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z
Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.
Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.
Der GRIN Verlag
Freitag, 21. Oktober 2011
Was Buchautor George Tenner freut und stört
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Interview mit dem Schriftsteller George Tenner
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Frage: Wie und wann kamen Sie auf die Idee, erstmals ein Buch zu schreiben?
Antwort: Ende der 50-er Jahre war meine Familie mit dem Schriftsteller Johannes Tralow befreundet. Er ermunterte mich zu schreiben. Meine Fantasie und meine politische Einstellung reichten aber nicht zu einem Arbeiter- oder Bauernepos. Stattdessen wanderte ich wenige Jahre später in politische Haft.
1980 gab mir meine sehr belesene, intelligente Frau das Buch "Der Honigsauger" des amerikanischen Autors Robert Ruark. Sie wusste, was dann kam, ich schrieb meinen ersten Roman – natürlich einen Thriller – über den Sechstagekrieg in Israel in einer Spionageverbindung mit der DDR mit dem Titel "Der Wüstenwolf". Prompt hatte ich das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) auf dem Hals.
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Frage: Wie gut kam Ihr erstes Buch beim Publikum an?
Antwort: Ich bekam verschiedene Rezensionen, die – Gott sei Dank – auch Diskussionen ausgelöst haben. Durch meine Recherchen über Geheimdienste im Allgemeinen und in einem Gespräch mit dem Journalisten Karl Wilhelm Fricke, speziell über das MfS der DDR, wusste ich, dass ich zu den entführungs- bzw. mordgefährdeten Personen durch diesen Dienst gehörte und tauchte ab. In dieser Zeit mied ich auch Berührungspunkte mit dem Verlag, um keine Rückschlüsse auf meinen Aufenthaltsort zu geben. So habe ich bis heute keinerlei Übersicht über Verkaufszahlen. Aber die Bücher gibt’s noch gebraucht über Amazon.
Eine Kopie der Abschrift meines telefonischen Gesprächs mit Fricke durch das MfS konnte ich durch die Gauck-Behörde in Empfang nehmen.
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Frage: Wie werden Ihre Buchideen geboren?
Antwort: Die Ideen liegen auf der Straße. Als Autor ist es für mich selbstverständlich, selbst in meinen Kriminalromanen den Lesern den Spiegel der Gesellschaft vorzuhalten. Ich gehöre zu jenen politisch engagierten Autoren, die sich immer wieder mit dem in Deutschland aufkeimenden Rechtsradikalismus beschäftigen. Aber auch andere zeitkritische Stoffe finden in meine Bücher und bestimmen meine öffentlichen Äußerungen: Staatsverbrechen der DDR ebenso wie die in der Bundesrepublik Deutschland – eine wichtige Rolle spielen internationale Korruption, Leidenschaft, Macht und Intrigen, Finanzmanipulationen, aber auch die Ängste der Arbeitslosigkeit, der Drogenhandel.
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Frage: Welche Titel haben Sie bisher veröffentlicht?
Antwort: Der Wüstenwolf; Das Petersplatzkomplott; Der Schrei des Pelikans; Jagd auf den Inselmörder; Der Drachen des Todes, Insel der tausend Puppen; Das Lächeln der Mona Lisa; Jenseits von Deutschland; Das Haus am Hohen Ufer; Rendezvous mit Usedom; Single, unvermittelbar …; Das Spiel der Nymphen; Ausgeflippt und andere mehr.
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Frage: Werden Sie von den Medien gebührend beachtet?
Antwort: Das ist sehr unterschiedlich. Mal mehr, mal weniger. Es kommt darauf an, was die vermeintlichen Literaturpäpste der einzelnen Zeitungen gerade für Lust und Laune haben, oder welche Qualifikation sie für die Einschätzung der jeweiligen Thematik besitzen. Gerade um das wichtigste Buch "Jenseits von Deutschland" – ein politisch sehr unbequemer Roman – wird ein großer Bogen gemacht. Man möchte keinesfalls der Regierung ein mangelhaftes Zeugnis gegenüber unseren Soldaten ausstellen. Aber so ist das Leben. Mich tangiert diese Ignoranz nur am Rande.
Wichtig ist für mich, was die Betroffenen dazu zu sagen haben, deren Schicksale ich beschreibe.
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Frage: Schreiben Sie nur zu bestimmten Tageszeiten oder immer, wenn Sie gerade Zeit haben?
Antwort: Disziplin ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Erfolg, denn: Verlasse dich nie auf Glück – Glück kommt nur durch harte Arbeit! Ich habe jetzt 10 Jahre lang 60-70 Wochenstunden gearbeitet. Aus gesundheitlichen Gründen werde ich es aber auf die Hälfte einkürzen. Jedenfalls ist das meine Planung.
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Frage: Haben Sie ein bestimmtes Ritual beim Buchschreiben? Balzac beispielsweise konnte ohne Kaffee nicht anfangen.
Antwort: 5.00 Uhr aufstehen, duschen, frühstücken – und reichlich Kaffee, 1 Stunde Mittagspause, Weiterarbeit bis 18.00 Uhr.
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Frage: Veröffentlichen Sie nur gedruckte Bücher oder als E-Books?
Antwort: Sowohl als auch! Man kommt heute nicht mehr daran vorbei – es sei denn, man wird in einem Großverlag verlegt.
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Frage: Was freut Sie als Buchautor am meisten?
Antwort: Wenn ich wegen eines neuen Buches mit politischem Tiefgang von meinen Lesern beachtet werde und dementsprechende Rückläufe bekomme.
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Frage: Was stört Sie als Buchautor am meisten?
Antwort: Ignoranz und Dummheit
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Frage: Wird das Schreiben von Büchern fair honoriert?
Antwort: Ich werde bei einem mittelständischen Verlag in Oldenburg verlegt, der mir gegenüber von der ersten Minute an sehr fair war, und fühle mich deshalb sehr gut aufgehoben und betreut.
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Frage: Wo im Internet kann man etwas über den Autor George Tenner nachlesen?
Antwort: Abgesehen von meiner Internetpräsenz http://www.george-tenner.de und den Fanseiten http://www.lasse-larsson.de gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die bei Google oder den anderen Suchmaschinen aufgelistet sind.
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Biografie von George Tenner bei "Wikipedia":
http://de.wikipedia.org/wiki/George_Tenner
Bücher von George Tenner beim Schardt-Verlag:
http://schardt-verlag.de/catalog/index.php?osCsid=1d7030e6a0b220fbbbc354a778901bd4&manufacturers_id=93&osCsid=1d7030e6a0b220fbbbc354a778901bd4
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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist und Buchautor Ernst Probst
Dienstag, 23. August 2011
Interview mit dem Banker und Blogger Dr. Hansjörg Leichsenring über soziale Medien
Interview mit Dr. Hansjörg Leichsenring,
Herausgeber des Bank-Blogs http://www.der-bank-blog.de
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Dr. Leichsenring ist ausgewiesener Experte für Banking, Innovation, Change Management sowie Persönliches Finanz-Management (PFM), Blogger, Autor, Keynote Speaker, Dozent, Bankmanager und -Consultant mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Finanzdienstleistungsbereich. Auf seinem Bank Blog http://www.der-bank-blog.de berichtet er über Aktuelles und Grundsätzliches rund um Banken und Finanzdienstleister.
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Frage: Was bedeuten soziale Medien für Sie?
Antwort: Viele sprechen ja von einem „virtuellen“ und einem „echten“ Leben. Für mich ist das virtuelle Leben ein wichtiger Weg, Ziele im echten Leben zu erreichen. Social Media liefert dazu die Instrumente. Als ich vor 9 Monaten mit dem Bloggen angefangen habe, war die Grundidee, eine Plattform zu schaffen, um sich mit anderen schnell und unkompliziert zu aktuellen Themen rund ums Bankgeschäft auszutauschen.
Nach und nach kamen dann die anderen Social Media Aktivitäten dazu:
Twitter http://www.twitter.com/hleichsenring
Facebook, Facebook Fanpage http://www.facebook.com/der.bank.blog und seit kurzem auch
Google+ https://plus.google.com/104135495973252130035#104135495973252130035.
Neben dem bankfachlichen Austausch war es immer auch ein Ziel, neue Kontakte zu interessanten Menschen aus dem Bereich Finanzdienstleistung, aber auch darüber hinaus, zu knüpfen. Und ich finde es spannend, dass dies viel schneller geht als ich jemals gedacht hätte. Und was ich besonders spannend finde: Die Kontakte gehen sogar weit über die Landesgrenzen hinaus.
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Frage: Sind soziale Medien Beruf oder Hobby für Sie?
Antwort: Von meinen Aktivitäten im Bereich Social Media alleine kann ich leider nicht leben. Mein Beruf ist ja eigentlich Banker. In dieser Eigenschaft decke ich derzeit vier Themengebiete ab:
- Ich biete Banken und Sparkassen Dienstleistungen im Bereich (Interims)Management und Beratung/Consulting an http://www.hansjoerg-leichsenring.de/. Bei den strategischen Themenstellungen rund um das Privatkundengeschäft sind soziale Medien sicherlich ein wichtiger Teilbereich.
- Weiterhin bin ich Repräsentant der Firma Meniga, einem innovativen Anbieter für White-Label-Lösungen im Bereich Persönliches Finanz Management (PFM) für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
- Außerdem bin ich als Referent und Moderator bei internen und externen Veranstaltungen im In- und Ausland tätig.
- Dann nehme ich noch an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) einen Lehrauftrag für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre wahr.
Die Bezeichnung „Hobby“ wäre aber auch zu kurz gegriffen. Dafür nimmt das Ganze doch zu viel Zeit in Anspruch.
Soziale Medien sind für mich inzwischen ein praxiserprobter Weg zum Aufbau und zur Pflege von echten Beziehungen zu realen Menschen und eben auch (potentiellen) Kunden. In meinem Blog habe ich darüber übrigens einen Artikel geschrieben, der das ganz gut beschreibt: Die 4 Stufen der „Social-Media-Treppe http://www.der-bank-blog.de/?p=1821.
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Frage: Wo sehen Sie die Zukunft sozialer Medien?
Antwort: Wenn die Mitglieder von Facebook Einwohner eines Landes wären, so wäre dies das drittgrößte Land der Erde. Twitter versendet weit über 100 Millionen Kurznachrichten täglich. Es verbringen inzwischen mehr Menschen ihre Zeit damit Videos auf YouTube zu sehen, statt im Fernsehen Filme zu schauen. Und Google+ ist das Netzwerk mit dem schnellsten Zuwachs an Mitgliedern. Die Liste ließe sich (fast) beliebig fortsetzen und so ist es kein Wunder, dass weltweit fast alle großen Unternehmen inzwischen auch in sozialen Netzwerken vertreten sind.
Umso mehr erstaunt mich, dass es immer noch Menschen gibt, die glauben, dass soziale Medien eine reine Modeerscheinung sind oder meinen, dass sei nur was für Jüngere. Wenn man sich diese Zahlen und vor allem die Dynamik dahinter anschaut, dann muss man zu einem anderen Urteil kommen. Trotzdem ist diese kritische Meinung hierzulande noch weit verbreitet, insbesondere auch im Bankenbereich (und da kenne ich mich aus).
Persönlich glaube ich, dass die Entwicklung in diesem Bereich weitergehen wird und zudem nachhaltig ist. Ob die Plattformen in 10 Jahren noch Facebook oder Twitter heißen mögen, sei dahin gestellt. Aber Kommunikation und Interaktion zwischen den Menschen ist ein vorhandenes Grundbedürfnis und daran wird sich auch zukünftig nichts ändern. In einer technisierten und mobilen Welt wie der unseren wird der Bedarf nach technischen Medien, welche die Befriedigung dieses Bedürfnisses unterstützen eher zu- als abnehmen. Von daher kann ich jedem nur empfehlen, sich privat wie beruflich mit sozialen Medien auseinanderzusetzen bzw. sie selbst auszuprobieren.
Freitag, 8. Juli 2011
Ursula Prem bietet neuartiges Werbetool für Buchautoren
Interview mit der Buchautorin und Bloggerin Ursula Prem, Erfinderin und Betreiberin der Buchfindemaschine http://buchfindemaschine.prembuch.de
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Frage: Frau Prem, Sie arbeiten an neuen Vermarktungsstrategien für Buchautoren im Internet. Was genau kann man sich darunter vorstellen?
Antwort: Neue Wege des Buchmarketings zu finden, ist heute wichtiger denn je. Eine allgemein zunehmende Konzentration der Vermarktungsbemühungen auf wenige "garantierte Bestseller" führt ansonsten trotz konstant hoher Neuerscheinungszahlen zu einer Verödung des Buchmarktes.
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Frage: Wie gehen Sie dabei vor?
Antwort: Zunehmend wichtig wird meiner Meinung nach die Zusammenarbeit der Autoren. Sie ist in meinen Augen das nicht-pekuniäre Kapital der Zukunft. Das bedeutet: Ein Verlag kann eine Summe X ausgeben, um die Werbung für einige seiner Buchtitel auf 1000 Websites zu platzieren. Soll diese dauerhaft erscheinen, bedeutet das die Notwendigkeit eines gigantischen Werbeetats, der durch Buchverkäufe ja zuerst einmal refinanziert werden muss, ehe der Verlag in eine Gewinnzone kommen kann. Arbeiten hingegen die Autoren von 1000 Buchtiteln zusammen und setzen die Gemeinschaftswerbung auf ihre (meist sowieso vorhandenen) Websites, erhält man denselben Effekt ohne zusätzliche Kosten.
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Frage: Aber 1000 Buchtitel auf die eigene Website zu setzen, das erfordert doch sehr viel Platz, und die eigenen Bücher gehen in der Flut unter, oder?
Antwort: Nein. Nicht mehr mit dem von mir entwickelten neuen Widget namens „Buchfindemaschine“. Dieses benötigt einen Platz von 160 x 255 px und macht sämtliche beteiligten Bücher direkt über die betreffende Website auffind- und über „Amazon“ bestellbar. Im Gegenzug setzen die Autoren das Widget auf ihre Website. Dies alles kostet sie keinen Cent.
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Frage: Wann ist die Buchfindemaschine gestartet, und wie wird sie von den Autoren angenommen?
Antwort: Die Idee kam mir vor sechs Tagen, am vergangenen Sonntag. Am Montag habe ich mit dem Bau begonnen, am Mittwoch ging das Widget an den Start. Vertreten ist es inzwischen schon auf 29 Websites. Das macht mir Hoffnung, dass es weitergehen wird.
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Frage: Wie viele Bücher können daran teilnehmen?
Antwort: Für den Anfang habe ich die Anzahl auf 1000 festgesetzt, um jedem Buch eine realistische Chance zu geben, in der Buchfindemaschine entdeckt zu werden. Da sie thematisch geordnet ist, findet jeder Nutzer sehr schnell den Buchtitel, der am besten zu ihm passt. Noch sind also 971 Plätze frei. Autoren, die mitmachen möchten, finden weitere Informationen auf http://buchfindemaschine.prembuch.de.
Mittwoch, 6. Juli 2011
"Internet-Zeitung": Ein Weblog mit News und Werbung
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Interview von "Paperblog" http://de.paperblog.com mit dem Wiesbadener Journalisten und Buchautor Ernst Probst, einem der Betreiber des Blogs "Internet-Zeitung"
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Frage: Wer steckt hinter „Internet-Zeitung“?
Antwort: „Internet-Zeitung“ wird von dem Ehepaar Doris Probst und Ernst Probst aus Wiesbaden betrieben. Doris Probst ist Herausgeberin zahlreicher Taschenbücher und E-Books mit Aphorismen über das Alter, die Arbeit, die Ehe, Frauen, Fußball, Kinder, die Liebe, Männer, Medien und Mütter. Ernst Probst ist Journalist und Autor von mehr als 100 Büchern, Taschenbüchern, Broschüren und E-Books aus den Themenbereichen Geologie, Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie und Geschichte. Bei der „Internet-Zeitung“ handelt es sich um ein Blog, das Nachrichten und Werbung veröffentlicht. Die Nachrichten befassen sich mit Themen aus Kultur, Medien, Natur, Wirtschaft und Wissenschaft. Politische Themen sind ausgeschlossen. Werbung erfolgt durch Pressemitteilungen über interessante Produkte, Services und Internetseiten. Gegründet wurde die „Internet-Zeitung“ vor einigen Jahren, um Pressemitteilungen über Taschenbücher, Broschüren, CD-ROMs und E-Books der Herausgeberin Doris Probst sowie des Autors Ernst Probst im Web zu veröffentlichen.
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Frage: Wie lange führen Sie Ihr Blog schon?
Anwort: Das Blog „Internet-Zeitung“ erblickte erst 2007 das Licht der Welt. Vorher führte ich bereits andere Blogs wie dinosaurier-news, literatur-news und medien-news. Obwohl „Internet-Zeitung“ noch nicht sehr alt ist, taucht sie unter den ersten zehn Treffern auf, wenn man bei „Google“ nach dem Begriff Internet-Zeitung bzw. Internetzeitung sucht.
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Frage: Weshalb hatten Sie sich entschieden ein Blog zu erstellen?
Anwort: Nach meinen Erfahrungen berichten Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen zu wenig über interessante Bücher. Von den mehr als 100 Büchern, Taschenbüchern und Broschüren, die ich von 1986 bis 2011 veröffentlicht habe, wurden die meisten von deutschen Medien totgeschwiegen. Um von desinteressierten Redakteuren und Redakteurinnen unabhängiger zu werden, habe ich mich dazu entschlossen, zusammen mit meiner Ehefrau Doris etliche Blogs – wie Internet-Zeitung, Buch-Welt, Welt des Wissens usw. – zu betreiben. Diese dienen inzwischen anderen Webseiten als Nachrichtenquelle. Offenbar werden sie auch von Redakteuren und Redakteuren verschiedener Medien gelesen, wie Anfragen wegen Rezensionsexemplaren, Fotos und Interviews belegen.
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Frage: Wie bestimmen Sie, über welches Thema Sie schreiben?
Antwort: Sehr oft schreibe ich Pressemitteilungen über eigene Bücher aus den Themenbereichen Geologie, Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie (Drachen, Einhörner, Riesen, Nessie), Anthropologie, Archäologie und Geschichte (vor allem Biografien berühmter Frauen). Da ich inzwischen ganze Reihen von Taschenbüchern beispielsweise über Dinosaurier, Raubkatzen, Fliegerinnen und andere Superfrauen veröffentlicht habe, geht mir der Stoff nie aus. Außerdem veröffentliche ich eigene oder fremde Pressemitteilungen über Autoren, Künstler oder Wissenschaftler und über deren Werke. Wie seit eh und je natürlich kostenlos.
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Weblinks:
Internet-Zeitung
http://internet-zeitung.blogspot.com
Bücher von Ernst Probst
http://buecher-von-ernst-probst.blogspot.com
medien-news
http://medien-news.blog.de
Donnerstag, 3. März 2011
Warum haben Sie eine Biografie über Johann Jakob Kaup geschrieben?

Johann Jakob Kaup auf einem Foto um 1860
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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, Autor des Taschenbuches „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“
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Frage: Warum haben Sie eine Biografie über den Darmstädter Zoologen und Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) geschrieben?
Antwort: Johann Jakob Kaup ist nach meiner Ansicht einer der ganz Großen in der Zoologie und Paläontologie, der im selben Atemzug wie die berühmten Naturforscher Hermann von Meyer aus Frankfurt am Main, Georges Cuvier aus Paris und Richard Owen in London erwähnt werden sollte.
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Frage: Was fasziniert Sie an Johann Jakob Kaup?
Antwort: Am meisten fasziniert mich an Johann Jakob Kaup, dass er es trotz widriger Bedingungen geschafft hat, ein berühmter Wissenschaftler zu werden. Er wurde unehelich geboren, wuchs ohne Vater auf, seine Mutter starb früh. Studiert hat er nur zwei Semester. Seine Arbeitgeber entlohnten ihn schlecht. Trotzdem übertraf er viele andere Gelehrte.
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Frage: Was erinnert noch heute an Johann Jakob Kaup?
Antwort: An den Darmstädter Naturforscher erinnern wissenschaftliche Gattungs- und Artnamen, die Kaupstraße in seinem Geburtsort Darmstadt, das Kaup-Archiv im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, die wissenschaftliche Publikation „Kaupia“, die „Kaupiana, Vereinigung der Freunde und Förderer des Darmstädter Schul-Vivariums“, der Berg Mount Kaup in Neuseeland. Sein Name ist zudem in zahlreichen Büchern, wissenschaftlichen Zeitschriften, im Internet und in Museen zu finden. Ein Foto von ihm ziert beispielsweise das Dinotherium-Museum in Eppelsheim unweit von Alzey in Rheinhessen.
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Frage: Was hat Sie an der wissenschaftlichen Leistung von Kaup besonders beeindruckt?
Antwort: Kaup hat sich mit Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren befasst und zahlreiche Gattungen und Arten als Erster wissenschaftlich beschrieben. Viele der in rund zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen entdeckten Säugetiere verdanken ihm ihren heute noch gültigen Namen. So zum Beispiel der Rhein-Elefant Deinotherium giganteum, die Säbelzahnkatze Machairodus aphanistus und das merkwürdige Krallentier Chalicotherium goldfussi. Von Kaup stammt auch der Begriff Pterosaurier für die Flugsaurier. Seine wissenschaftlichen Reisen und Publikationen musste der Vater von fünf Kindern meistens aus eigener Tasche bezahlen. Weltweit hatte er mit den Besten seines Faches Kontakt und tauschte mit ihnen Meinungen und Museumsobjekte.
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Frage: Sind die wissenschaftlichen Leistungen von Kaup bisher gebührend gewürdigt worden?
Antwort: In gedruckten Lexika sucht man den Namen von Johann Jakob Kaup vergebens. Aber dort wird auch der große Hermann von Meyer (1801-1869) aus Frankfurt am Main nicht erwähnt, der den Urvogel Archaeopteryx, den deutschen Lindwurm Plateosaurus und viele andere fossile Tiere erstmals wissenschaftlich beschrieben hat. Das Online-Lexikon „Wikipedia“ dagegen würdigt Kaup und Meyer gebührend. Über Kaup sind etliche Kurzbiografien erschienen. Hier sind vor allem die Autoren Georg Heldmann, Georg Hefele, Hanns Feustel, Jens Lorenz Franzen und Gabriele Gruber zu nennen. Im Hessischen Landesmuseum Darmstadt erinnert man seit langem auf vorbildliche Weise an Kaup. Diesbezüglich erging es Kaup viel besser als manch anderem Großen aus der Wissenschaft.
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Frage: Was wird in Ihrem Taschenbuch über Johann Jakob Kaup geboten?
Antwort: Die Biografie „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“ schildert auf 248 Seiten das Leben dieses berühmten Wissenschaftlers. Das Taschenbuch ist reich bebildert. Die Fotos, Gemälde und Zeichnungen zeigen Kaup und Zeitgenossen sowie exotische Tiere, die Kaup als Erster wissenschaftlich beschrieben hat. Die Biografie ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.com als E-Book im PDF-Format und als gedrucktes Taschenbuch erhältlich.
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Bestellung des Taschenbuches oder E-Books über Johann Jakob Kaup bei:
GRIN
http://www.grin.com/e-book/168058/johann-jakob-kaup-der-grosse-naturforscher-aus-darmstadt
Hausarbeiten.de
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/168058.html
Freitag, 4. Februar 2011
Interview mit der Dichterin und Künstlerin Daniela Affolter-Mangold

Interview mit der schweizerischen Dipl. Audioagogin, Dichterin und Künstlerin Daniela Affolter-Mangold, Betreiberin des Blogs „Wortcollagen“ http://wortcollagen.blogspot.com
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Frage: Frau Affolter-Mangold: Was ist das Hauptanliegen Ihres Blogs „Wortcollagen“?
Antwort: Als neugieriger und vielseitig interessierter Mensch suche ich vor allem den Austausch mit „Ähnlich-gesinnten“. Oft ist es so, dass mich Menschen, ihre Werke, ihre Bilder, Gedichte, Geschichten, Ideen, Wünsche, Sehnsüchte, Nöte, Ängste inspirieren und zum Nachdenken anregen. Ich brauche als Mensch die Begegnung mit Menschen. Sei dies nun im richtigen Leben oder aber im Internet.
Was der Mensch braucht, ist Liebe und Anerkennung – beides suchen wir direkt oder indirekt. Indem wir mit unserem Können, unseren Fähigkeiten und Talenten nach Aussen treten, bekommen wir die Gelegenheit, Emotionen bei anderen Menschen auszulösen. Wenn wir Glück haben, dann sind es positive Emotionen, die uns entgegengebracht werden.
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Frage: Sie interessieren sich für Schreiben, Lesen, Reisen, Malen, Dichten, Collagen machen, Natur, Fotografie, Geschichte, Philosophie, Kultur, Kunst, Literatur und noch viel mehr. Was ist Ihnen am Wichtigsten?
Antwort: Als ganzheitlich orientierter Mensch ist mir alles wichtig. Ich kann ohne Denken nicht leben, ohne Atem aber auch nicht. Ich kann ohne Nahrung nicht sein, und ohne soziale Kontakte gehe ich ein. Alles ist wichtig, sei es nun für den Kopf, den Körper, das Herz oder den Geist. Wenn ich es ganz umfassend sagen darf: Kreativität ist mir am wichtigsten.
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Frage: Sie beschreiben sich auf Ihrem Blog als Kind des Feuers, des Windes, des Wassers und der Erde. Was darf man sich darunter vorstellen?
Antwort: Nun – ich lebe auf dem Planeten Erde. Hier wird unser Leben maßgeblich bestimmt von den 4 Elementen. Wasser, Feuer, Erde und Luft. Ohne diese vier Elemente könnte es so etwas wie die Spezies Mensch nicht geben. Feuer steht für mich auch symbolisch für die Sonne. Ohne Licht und Wärme gäbe es keine Fruchtbarkeit auf unserem Planeten und damit auch kein Leben. Ausserdem machen mich die Elemente auch aus. Mein Sternzeichen ist Schütze (Element Feuer), Asszendent Fisch (Element Wasser). Wasser symbolisiert die Gefühle, Feuer den Geist, Erde den Körper und Luft die Spiritualität. Ich bin ein Teil von all dem – und alles ist ein Teil von mir.
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Frage: Wenn man so vielseitige Interessen hat wie Sie, erscheinen einem dann die Tage nicht oft zu kurz?
Antwort: Mit einem Wort – doch! Ich schreibe viel und habe diverse Manuskripte in meinen Schubladen. Gedichtbände, Kurzgeschichten, Geschichten über den Sinn des Lebens, ein Buch mit dem Titel „Mystische Wege“ ein anderes mit dem Titel „Wohnpsychologie“. Bis jetzt hatte ich weder die Energie noch das Geld, um diese Entwürfe zu publizieren. Aber mein zweiter Gedichtband wird im Frühling veröffentlicht. Meine Acrylmalerei und die Collagen brauchen auch Zeit – aber sie sind ein idealer Ausgleich zum Schreiben. Dann sind da noch Mann, Kinder, Hund, Haus und meine Arbeit als Audioagogin. Spaßeshalber sage ich immer: „Unter Stress arbeite ich effizienter“ – ich brauche also ein gewisses Maß an Herausforderung, sonst werde ich träge.
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Frage: Unterstützt Ihre Familie Sie bei Ihren künstlerischen Aktivitäten?
Antwort: Mein Mann arbeitet in der grafischen Branche. Seiner Hilfe verdanke ich den Umstand, dass ich hin und wieder ein Buch drucken und veröffentlichen kann. Er unterstützt mich stark mit seiner Mitarbeit. Mein grösster Fan ist meine Mutter – auch sie motiviert mich und ist bisher meine beste Kundin.
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Frage: Hatten Sie mit Ihren Gedichten, Gemälden und Collagen bereits erfreuliche Erfolge?
Antwort: Bisher kann ich von kleinen Erfolgen sprechen. Bisher sind erst ca. 15 bis 20 Exemplare von „Flatterhaft“ verkauft worden. Die grosse Ära der Poesie scheint vorbei zu sein – wobei, wer weiss, vielleicht boomen Gedichte in der Zukunft wieder. Der Verkauf von Kunst (Bilder und Collagen) gestaltet sich ähnlich schwierig. Eine lokale Ausstellung wäre möglich, ich werde diesen Gedanken weiterverfolgen.
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Frage: Haben Sie schon darüber nachgedacht, ein Buch zu veröffentlichen?
Antwort: Dieser Gedanke begleitet mich stets und schon seit meiner Jugend. Einen geeigneten Verlag zu finden, gestaltet sich schwierig. Deshalb habe ich meinen Gedichtband im Eigenverlag „Affolter-Wortcollagen“ herausgegeben. Ich kann mein Know-how auch jungen Künstlern anbieten, die gerne ihre Gedichte oder Geschichten gedruckt sehen möchten. Nur etwas muss man sich immer vor Augen halten – auch hier spielt Geld eine Rolle und umsonst gibt es nichts.
Onine-Shop von „Wortcollagen“:
http://de.dawanda.com/shop/Wortcollagen
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Frage: Verraten Sie uns Ihre Lieblingsbücher, Ihre Lieblingsfilme und Ihre Lieblingsmusik?
Antwort: Eigentlich lese ich fast alles, was Buchstaben hat, ausser den Sportteil und die Börsenberichte in den Zeitungen. Es schreiben sehr viele Menschen gute und spannende Geschichten. Sehr gerne gelesen habe ich z.B. Erich Maria Remarque. Antoine de Saint-Exupéry ist ein grosser Mystiker in meinen Augen. Auch Hesse hat mich beeindruckt, möglicherweise beeinflusst. Umberto Ecco lese ich gerne aber auch Roald Dahl. Die Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe finde ich immer noch ganz zauberhaft und war schon in der Schule ein grosser Anhänger seiner Werke. Einer meiner liebsten Dichter in der Sparte „Humor“ war und ist Heinz Erhardt.
Filme mit Tiefgang finde ich sehenswerter als Klamauk und Kitsch. Der Film „The Road“, den ich kürzlich gesehen habe, hat mich tief bewegt, zeigt er doch eine Zukunft, die wir möglicherweise zu erwarten haben.
Musik höre ich oft und gerne. Das reicht von Blues über Rock bis hin zu Folk und Country. Auch hier kann ich mich kaum festlegen. Die Bandbreite ist riesig. Auch klassische Musik oder Schlager höre ich hin und wieder gerne, jedoch eher selten.
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Frage: Bekanntlich gilt der Prophet in seiner Heimat nicht viel. Werden Sie von schweizerischen Medien als Künstlerin wahrgenommen?
Antwort: Ich bin schon zu Lesungen eingeladen worden – im kleineren Rahmen und ich bin Mitglied bei femscript, einem Netzwerk schreibender Frauen. Medien haben meine Kurzgeschichte im Buch „Briefe an die Schweiz – ich schreibe dir weil ich nicht bei dir bin“ erwähnt. Ohne PR geht auch in der Schweiz nichts. Wer nicht von einem Verlag vermarktet wird, hat wohl wenig Chancen einen gewissen Grad an „Bekanntheit“ zu erreichen. Die „bekannten“ schweizer Autoren leben allgemein nicht in der Schweiz, soviel ist bekannt. Oft ziehen Autoren es vor, in Deutschland, England oder Frankreich Wohnsitz zu nehmen, einige auch in Irland.
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Frage: Üben Sie Ihren Beruf als Audioagogin noch aus und wie kann man einem Laien diese Arbeit erklären?
Antwort: Ja, ich arbeite aktiv als Audioagogin, gebe Kurse für Hörbeeinträchtige und
Spätertaubte, dies im Auftag von pro audito Schweiz, einer Organisation, welche uns auch ausgebildet hat. Was bei uns trainiert wird:
Erlernen und Üben des Absehens der Sprechbewegungen
Trainieren der Sprachverarbeitung
Gewöhnen an veränderte Höreindrücke
Gute Kenntnisse im Umgang mit dem Hörgerät und Hilfsmitteln
Erhalten der guten Artikulation und der Modulation der Sprache
Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
Verständigungstaktik
Audioagoginnen erteilen: Verständigungstrainingskurse (Rehabilitationskurse) für
Schwerhörige
Ertaubte
Cochlea-Implantierte
neue HörgeräteträgerInnen (Informationskurse)
Ausserdem geben wir auch 1-wöchige Intensivkurse in der ganzen Schweiz, ich werde im Herbst 2011 eine Woche im Berner Oberland (Lenk) unterrichten.
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Frage: Wie ist Ihr Verhältnis zur Natur?
Antwort: Die Natur spendet nicht nur Eindrücke, sondern auch frische Luft und gibt mir die Möglichkeit mich zu bewegen, mit Kindern und Hund Spaziergänge zu machen, vielleicht einen Schnappschuss mit der Kamera einzufangen. Als Liebhaberin der heimischen Fauna und Flora halte ich mich gerne im Freien auf. Grün ist eine Heilfarbe, also ist es angebracht, dass wir Menschen uns viel in der grünen Natur aufhalte. Leider wird bei mir der Drang nach Draussen in den kalten Wintermonaten, zugegeben, etwas gebremst.
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Frage: Was ist Ihr größter Wunschtraum?
Antwort: Antworten zu bekommen. Warum sind wir hier? Wer ist unser Schöpfer und welchen Zweck erfüllen wir. Ich wollte schon immer zurück zu den Anfängen und Wurzeln der Menschheitsgeschichte. Nur – wo beginnt diese? Und ist es wirklich so wie wir denken? Da gibt es noch einige Rätsel und Geheimnisse, die ich gerne lüften möchte.
Ausserdem wäre es schön, wenn das Schicksal es so einrichten könnte, dass ich meine Söhne heranwachsen sehen dürfte und gerne wäre ich auch noch da, wenn sie erwachsen sind und selber Kinder haben.
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Frage: Gibt es weitere Internetseiten, auf denen man etwas über Sie erfahren kann?
Antwort: Meine offizielle Homepage ist http://www.danielaaffolter.ch
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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist und Buchautor Ernst Probst, der unter anderem das Interview-Weblog http://interview-weblog.blogspot.com betreibt.
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